
(Frisch gebadet und gekämmt ;-)
Whisky ist seit Samstag Abend bei uns und hat sich im Handumdrehen eingelebt. Er ist wirklich wunderschön, hat eine sagenhaft tolle Ausstrahlung - es ist einfach schön, ihn um sich zu haben.
Mit den anderen drei Hunden kommt er problemlos aus, ist ruhig und angenehm im Haus und liegt immer gerne in unserer Nähe - wenn er uns nicht gerade auf seeeehr charmante, schwer zu widerstehende Art und Weise zu überzeugen versucht, dass man ja auch mal rausgehen und ein bisschen Ball spielen könnte.
Whisky ist sehr arbeitsfreudig, sehr verspielt und er hätte bestimmt viel Spaß an irgendeiner Art von Hundesport, die ihn nicht nur körperlich sondern auch geistig herausfordert. Treibball etwa könnte ich mir für ihn sehr gut vorstellen.
Wenn er ansonsten dann noch eine klare, souveräne, gelassene und freundliche Führung erfährt, wird er sicherlich das Kündigungsschreiben für den Aufpasser-Job, den er sich selbst zugeteilt hat, akzeptieren.
Ganz sicher ist er nicht dafür geeignet, längere Zeit auf sich allein gestellt in Hof oder Garten gelassen zu werden - aber das halte ich auch für so gut wie keinen Hund für eine gute Lösung ... In unserem Beisein ist seine Reizsschwelle hingegen durchaus sehr hoch: Rasenmäher in der direkten Nachbarschaft haben ihn nicht gestört, ein knatterndes Mofa auf der anderen Straßenseite hat er lediglich kurz gemeldet - erst ein (wirklich sehr lauter) Aufsitz-Rasenmäher, der wenige Meter von unserem Garten entfernt minutenlang herumfuhr, hat ihn dazu gebracht, sich dann doch mal so richtig aufzuregen. Das allerdings auch erst, nachdem der Krach schon eine Weile angehalten hatte ... Ich könnte mir allerdings schon vorstellen, dass er weit geringere Auslöser braucht, wenn er eben länger allein im Garten, dort gelangweilt, einsam und insofern gefrustet wäre ...
Durch Haushaltsgeräusche haben wir ihm hingegen überhaupt keine Reaktion entlocken können ... Rasierapparat, Drucker, Staubsauger störten ihn überhaupt nicht und auch, wenn einem etwas wirklich direkt neben ihm herunterfällt, schreckt er nicht einmal zusammen.
Insgesamt haben wir nicht den Eindruck, dass sein Verhalten auf Angst oder Unsicherheit beruht - er wirkt im Gegenteil sehr selbstbewusst ... hier und da eben ein bisschen ZU selbstbewusst ... Aber das ist nichts, was man nicht hinbekommen könnte!
(Noch vor Bad und Bürste ;-)
